Über den Griff wird mehr diskutiert als über jedes andere Detail, und die Antwort ist unspektakulär: es gibt keinen richtigen Griff. Zwei, drei oder vier Finger am Barrel funktionieren alle — vorausgesetzt, es sind bei jedem Wurf dieselben Finger an derselben Stelle.
Eine Orientierung gibt es trotzdem. Der Daumen sollte hinter dem Schwerpunkt des Barrels liegen, also weiter zum Ende hin. Liegt er davor, kippt der Dart beim Lösen nach vorn und taucht früher ab. Viele Barrels haben eine Riffelung oder einen Absatz, der sich als Anhaltspunkt nutzen lässt; das ist verlässlicher als das Gefühl.
Wichtiger als die Fingerzahl ist der Druck. Zu fest gegriffen, öffnet sich die Hand verzögert, der Dart wird beim Lösen nach unten gezogen und landet tief. Zu locker gegriffen, verlässt er die Hand früher als geplant und geht hoch. Beides sieht auf dem Board aus wie ein Zielfehler, ist aber keiner.
Ein einfacher Test: wenn die Fingerkuppen weiß werden, ist der Druck zu hoch. Der Dart soll gehalten werden, nicht festgehalten.